Referenzen

... Erlesene Schauspieler, intelligente, leise Musik, ein gescheites Bühnenbild, alles ästhetisch fein aufeinander abgestimmt (was für ein Licht!), alles eingedampft bis auf die Essenz, konzentriert herausgearbeitet und sichtbar gemacht, alles ist da - und nichts, das schreit: seht, hier bin ich! Ein Vergnügen, solchem "Welttheater" zuzuschauen.

Und was für Kostüme! was für eine Maske! -, so dass manche Charakterperle mit schönstem Lüster durch sie hindurchschimmern kann (schon nur der Casanova!).

Der Abend würde jedem subventionierten Haus gut zu Gesicht stehen.

Matthias Zschokke, Autor


Ganz großes Kompliment!

Prof. Dr. Peter Utz, Literaturwissenschaftler, Lausanne
(Verfasser des Buches über Robert Walser "Tanz auf den Rändern")


Ihre Art und wie Sie diese schwierigen Texte auf die Bühne brachten, haben mich sehr beeindruckt und bleiben mir vor dem inneren Auge so lebendig, wie wenn's vor einer Stunde gewesen wäre. [...] Meine Freundin, die bei einer der Aufführungen in Herisau im Juli 2006 dabei war, sagte auf der Heimfahrt, es sei unheimlich "feinstimmig" gewesen, womit sie meinte, wie sehr Sprache und Bühnendarstellung übereinstimmten. Dabei vermied sie, absichtlich oder nicht, das Wort "feinsinnig" und wich so einer Plattitüde aus und kam dem näher, was mit Worten kaum auszudrücken ist.

Hans Weiss, Bern, 07.01.2007


Betreff: Kleines Welttheater

So will ich endlich ein herzliches Dankeschön nach Berlin schicken und Ihnen mitteilen, dass wir sehr begeistert von der Aufführung waren.

Wir sind etwas 'entwöhnt' von der Zürcher Theaterszene und hatten teilweise auch Mühe mit den letzten Aufführungen, die wir am Schauspielhaus oder in Kleinbühnen besucht haben. Es war einfach nicht unsere Welt oder das, was wir zur 'Erbauung' in der Freizeit gesucht haben.

In Ihrem Kleinen Welttheater sind wir aber voll auf die Rechnung gekommen. Die Miniaturen waren präzise gespielt, inhaltlich gut erkennbar und haben verschiedene Aspekte unseres Weltwissens angestossen, ergänzt oder auch hinterfragt.

Alles in Allem hatte ich den Eindruck, dass Walser einen vorsichtigen, interessierten und grundsätzlich konstruktiven Blick auf die Welt wirft, in aller Zerrissenheit und Schwierigkeit, welche der Alltag und die menschliche Interaktion uns bieten.

Franziska Luchsinger-Vetter